Bilder, die zeigen, wie sich euer Tag angefühlt hat.
Kurz nach sieben liegt das Licht noch flach auf dem Parkett. Über der Stuhllehne hängt ein Kleid, daneben zwei Paar Schuhe, die noch niemand getragen hat. Zwanzig Minuten lang fotografiere ich nichts als Stoff, Naht und Licht. So fangen meine Tage als Hochzeitsfotografin in Zürich fast immer an — früh, leise, bevor irgendetwas Tempo aufnimmt. Ich bin Julia. Ich arbeite dokumentarisch: Ich führe euch nicht durch euren Tag, ich gehe mit.
Wie ich fotografiere
Ich stelle nichts nach. Ist ein Moment vorbei, ist er vorbei — dafür ist alles, was ihr später in der Galerie seht, tatsächlich so passiert. Ich sage euch nicht, wohin ihr schauen sollt, und ich hole niemanden zurück, um eine Szene zu wiederholen.
Warten gehört zur Arbeit. Ich schaue mir vorher an, wo die Sonne um halb fünf stehen wird und welche Wand ihr Licht zurückwirft. Ich suche mir im Raum die Ecke, von der aus ich alles sehe und niemandem im Weg stehe. Und ich fotografiere die Dinge, an die sich in zehn Jahren niemand mehr von allein erinnert: die handgeschriebene Karte neben dem Teller, den Saum, an dem am Nachmittag schon Gras und Staub hängen, die Gläser nach dem Apéro, halb leer, alle an derselben Stelle stehen gelassen.
Es gibt auch Bilder, die ich nicht mache. Wenn jemand kurz für sich sein möchte, senke ich die Kamera. Das kostet mich vielleicht zwei Aufnahmen pro Hochzeit. Dafür vergesst ihr nach einer Stunde, dass ich im Raum bin. Und dann entstehen die natürlichen Hochzeitsfotos, die euch überhaupt auf diese Seite gebracht haben.
Hochzeitsfotograf Zürich: wo ich fotografiere
Mein Ausgangspunkt ist Zürich. Vieles spielt sich im Umkreis einer Stunde ab: die Trauung in der Stadt, die Güter und Gärten am Zürichsee, die Waldränder oberhalb von Küsnacht und Meilen, die im Juni gegen sieben Uhr abends weich und grün werden.
Weiter fahre ich gern. Graubünden ist der Kanton, für den ich ohne Nachdenken das Auto nehme — das Licht im Engadin ist im Oktober klarer und härter als alles im Mittelland, und der Nebel liegt dort in Schichten, die man auf einem Bild wirklich sehen kann. Die Waadt mit den Rebterrassen über dem Genfersee zählt dazu, ebenso das Berner Oberland und das Wallis.
Eine Hochzeitsreportage in Zürich ist der häufigste Fall, nicht der einzige — ich fotografiere in der ganzen Schweiz. Und wenn ihr im Ausland feiert, fragt einfach trotzdem.
Wie wir zusammenarbeiten
Das Gespräch. Eine halbe Stunde, kostenlos, per Video oder bei einem Kaffee in Zürich. Ihr erzählt mir, was für ein Tag das werden soll und wie ihr euch dabei fühlen möchtet. Ich erzähle euch, wie ich arbeite. Danach wissen wir beide, ob es passt.
Das Paarshooting vorher. Zwei bis drei Stunden, irgendwo, wo ihr euch wohlfühlt. Der eigentliche Zweck ist nicht die Galerie, sondern die Gewöhnung an die Kamera: Ihr merkt, dass ich wenig sage, und ich lerne, wie ihr euch bewegt, wenn niemand zuschaut.
Der Hochzeitstag. Ich komme früh und bleibe lange. Ich kenne den Ablauf vorher, damit ich am Tag selbst nichts fragen muss. Ihr müsst euch um mich nicht kümmern.
Die Galerie. Ein paar Wochen später bekommt ihr eine kuratierte Online-Galerie in der Reihenfolge des Tages, mit Downloads in voller Auflösung. Ein Album ist möglich, wenn ihr eines wollt.
Häufige Fragen
Was kostet ein Hochzeitsfotograf in Zürich?
Das hängt von drei Dingen ab: wie viele Stunden ihr begleitet werden möchtet, ob ein Paarshooting und ein Album dazukommen, und wie weit die Anreise ist. Preise stehen deshalb nicht auf dieser Seite — ihr bekommt im Kennenlerngespräch eine konkrete Zahl für euren Tag, nicht ein Paket, in das ihr euren Tag hineinpassen müsst.
Wie früh sollten wir einen Hochzeitsfotografen buchen?
Für einen Samstag zwischen Juni und September melden sich die meisten Paare zwölf bis achtzehn Monate vorher. Freitage, Winterhochzeiten und kleine Feiern gehen oft deutlich kurzfristiger. Fragt in jedem Fall — manchmal ist genau euer Datum noch frei.
Fotografierst du auch ausserhalb von Zürich?
Ja. Zürich und der Zürichsee sind die Basis, aber ein grosser Teil meiner Arbeit findet in den Bergen statt: Graubünden, Wallis, Berner Oberland, dazu die Westschweiz. Auch Reisen ins Ausland sind möglich.
Was passiert, wenn es regnet?
Regen ist fotografisch selten ein Problem. Der Himmel wird zur weichen Lichtquelle, harte Schatten verschwinden, Farben werden satter. Wir überlegen vorher, welche Räume und überdachten Ecken es vor Ort gibt, und ich habe transparente Schirme dabei.
Ihr habt bis hierhin gelesen, also passt vermutlich schon etwas. Der nächste Schritt ist klein: ein kostenloses Kennenlerngespräch, dreissig Minuten, ohne Vorbereitung. Erzählt mir von eurem Tag. Danach wisst ihr, ob ich die Richtige für euch bin — auch wenn die Antwort am Ende nein lautet.
"
 
Der Tag vergeht. Die Bilder bleiben.
 
( JULIA SOLANGE)
"
Erzählt mir von eurem Tag
Kein Verkaufsgespräch. Nur ein Gespräch darüber, was für ein Tag das werden soll.